Close

Dauer und Auslauf der Förderung

EEG

EEG

Die Vergütung für Strom aus erneuerbaren Energien erfolgt nach den Regelungen des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG). In der aktuellen Fassung erhalten Sie eine gleichbleibende Vergütung ab Inbetriebsetzungsdatum für eine im EEG festgelegte Zeit (20 Jahre sowie das Jahr der Inbetriebnahme).

Am 18.12.2020 hat der  Bundestag die EEG-Novelle 2021 beschlossen und in diesem Rahmen auch eine Regelung für den Weiterbetrieb der ersten PV-Anlagen getroffen, die zum 1. Januar 2021 nach einer 20-jährigen Laufzeit aus der EEG-Förderung fallen.  Damit müssen Sie diese Anlagen zum Jahreswechsel nicht vom Netz nehmen.

Die Bundesregierung hat sich für eine Übergangsregelung für Anlagen bis 100 kWp Leistung ausgesprochen, wonach Betreiber*innen solcher Anlagen bis 2027 ihren Strom weiter einspeisen und dem Netzbetreiber zur Verfügung stellen können. Ebenfalls ist die Pflicht zur Volleinspeisung gestrichen worden. Dies eröffnet nun die Möglichkeit, den selbst erzeugten Strom im Sinne der Eigenstromnutzung in Kombination mit Speichern zu nutzen.

FAQs für Anlagenbetreiber*innen von ausgeförderten PV-Anlagen (sog. POST-EEG-Anlagen) finden Sie hier (Stand: 28.01.2021).

KWKG

KWKG

KWK-Anlagen erhalten den KWK-Zuschlag für eine bestimmte Anzahl von Vollbenutzungsstunden (z. B. bis 50 kW bis 60.000 VBh).

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die geänderte Definition der Vollbenutzungsstunden. Für die Bemessung der Förderdauer sind nun nur noch die zuschlagsberechtigten Vollbenutzungsstunden relevant, d.h. der während Zeiträume negativer Strompreise erzeugte KWK-Strom ist nicht auf die Förderdauer anzurechnen. Eine Sonderregelung besteht für KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 2 kW. Betreiber solcher Anlagen können sich auf Antrag vom Netzbetreiber vorab eine pauschalierte Zahlung der Zuschläge von 4 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) für die Dauer von 60.000 Vollbenutzungsstunden auszahlen lassen. Für diese Anlagen findet die Vorschrift zu negativen Strompreisen dann keine Anwendung.

Nach Erreichen der Vollbenutzungsstunden wird für die Anlagen bis 50 kW der KWK-Zuschlag nicht mehr gezahlt. Der Anlagenbetreiber erhält aber weiterhin für den ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeisten Strom den Börsenpreis und die vermiedenen Netzentgelte. Nähere Information finden Sie hier.

Alle KWK-Anlagen über 50 kW haben nach Ablauf der Vollbenutzungsstunden nicht mehr den Anspruch auf kaufmännische Abnahme des Stroms und müssen den Strom daher selbst verbrauchen oder sich einen Direktvermarkter suchen. Nähere Informationen zur Direktvermarktung finden Sie hier.

Top