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Grundsätzliche Pflichten

Unabhängig von der Art Ihrer Erzeugungs-/Einspeiseanlage müssen Sie als Anlagenbetreiber nachstehende Pflichten erfüllen.

Mitteilung Bankdaten und Steuernummer

Anforderung

Für die Vergütung des eingespeisten Stroms benötigen wir Ihre Bankdaten sowie für eventuelle Rückzahlungen ein SEPA-Mandat von Ihnen als (neuen) Anlagenbetreiber.

Da wir die Einspeiserechnung für Sie erstellen, benötigen wir zudem Ihre Steuernummer. Ordnungsgemäße Rechnungen müssen gemäß Umsatzsteuergesetz müssen die Steuernummer des leistenden Unternehmers enthalten. Daher muss die Einspeiserechnung für Ihre Erzeugungsanlage Ihre Steuernummer enthalten. Ihre Steuernummer finden Sie in Ihrer persönlichen Einkommenssteuererklärung oder in Ihrem Einkommensbescheid.

Termin

Ihre Steuernummer teilen Sie uns bei der Inbetriebnahme oder Anlagenübernahme mit. Die Meldung aller abrechnungsrelevanten Daten hat bis zum 28. Februar eines Jahres für das Vorjahr zu erfolgen.

Das Formular zur Mitteilung finden Sie hier. Sie erhalten es aber auch nach Eingang aller Unterlagen zur Inbetriebnahme automatisch durch uns.

Auswirkung

Ohne Ihre Bankdaten und Ihre Steuernummer erhalten Sie von uns keine Abschläge und kann von uns auch keine ordnungsgemäße Rechnung erstellt werden.

 

Erklärung zur Umsatzsteuerpflicht

Meldung der Umsatzsteuerpflicht

Anforderung:

Grundsätzlich besteht eine Umsatzsteuerpflicht für die Erträge aus Eigenerzeugungsanlagen, außer die sog. „Kleinunternehmer-Regelung“ greift. Ob dies der Fall ist, klären Sie bitte mit Ihrem Steuerberater oder dem Finanzamt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie hierzu nicht beraten dürfen.

Termin:

Ihre Steuernummer teilen Sie uns bei der Inbetriebnahme oder Anlagenübernahme mit. Die Meldung aller abrechnungsrelevanten Daten hat bis zum 28. Februar eines Jahres für das Vorjahr zu erfolgen.
Das Formular zur Mitteilung finden Sie hier.
Sie erhalten es aber auch nach Eingang aller Unterlagen zur Inbetriebnahme automatisch durch uns.

Auswirkung:

Ohne Mitteilung, ob Sie umsatzsteuerpflichtig sind, kann von uns keine ordnungsgemäße Rechnung für Sie erstellt werden. Dann erhalten Sie auch keine Abschläge.

 

Ablesung

Anforderung:

Als Anlagenbetreiber sind Sie gesetzlich verpflichtet, die Ablesedaten Ihrer Einspeiseanlage der Dortmunder Netz GmbH als Ihrem Netzbetreiber zu melden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Termin:

Ablesung zum 31.12. und Meldung bis spätestens zum 28.02. des Folgejahres.


Auswirkung:

Aussetzen der Vergütung bei Nichtmeldung

Anmeldung und stets aktuelle Daten im Marktstammdatenregister

Meldepflicht bei der Bundesnetzagentur nach der Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV)

Anforderung:

Alle Akteure des Strom- und Gasmarktes sind verpflichtet, sich selbst und ihre Anlagen im Online-Portal des Marktstammdatenregisters www.marktstammdatenregister.de zu registrieren.
Solaranlagen, KWK-Anlagen, ortsfeste Batteriespeicher und Notstromaggregate müssen genauso registriert werden wie Windenergieanlagen oder konventionelle Kraftwerke.

Änderungen, die die eingetragenen Angaben betreffen, sind ebenfalls einzutragen.

Termin Erst-Registrierung:

In der Regel sind Bestandsanlagen mit Inbetriebnahme vor dem 1. Juli 2017 spätestens bis zum 31. Januar 2021 zu registrieren. 

Bitte beachten Sie hierzu auch das Erinnerungsschreiben der Bundesnetzagentur.

"Neue" Anlagen sind innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister zu registrieren.

Termin bei Datenänderungen:

Auch Änderungen, die die im Marktstammdatenregister eingetragenen Daten betreffen, müssen innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister registriert werden.

Hinweis:
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur zum Marktstammdatenregister www.marktstammdatenregister.de bzw. unter www.bundesnetzagentur.de unter der Kachel „Elektrizität und Gas“.

Auswirkung:

Eine Nicht-Registrierung hat Auswirkungen auf die Vergütung. Erfolgt die Registrierung einer EEG-Anlage bsw. nicht fristgemäß, verringert sich die Vergütung von der Inbetriebnahme bis zum Datum der Registrierung auf „null“. Wurde die Anlage technisch korrekt in Betrieb benommen und liegen die technischen und kaufmännischen Daten vor, dann verringert sich die Vergütung in diesem Zeitraum um 20 %.

Zu beachten:

Ein Verstoß gegen die Registrierungspflicht ist nach Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann.
Weitere Informationen dazu und zu Sanktionierungen und Bußgeldern bei einem Verstoß gegen die Registrierungspflicht finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur zum Marktstammdatenregister www.marktstammdatenregister.de bzw. unter www.bundesnetzagentur.de unter der Kachel „Elektrizität und Gas“.

Einhaltung der Vorgaben zum Einspeisemanagement

Anforderung:

Der Gesetzgeber hat Technische Vorgaben für große EEG-Anlagen und große KWK-Anlagen formuliert, die durch den Anlagenbetreiber eingehalten werden müssen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Termin:

Unverzüglich, d.h. mit Inbetriebnahme der Anlage


Auswirkung:

Bei EEG-Anlagen verringert sich der Vergütungsanspruch („anzulegender Wert“) auf den Monatsmarktwert. KWK-Anlagen verlieren den Anspruch auf KWK-Zuschlag und den Anspruch auf Vermeidungsarbeit.

Die Sanktion gilt für den Zeitraum von der Inbetriebnahme bis zur Ausstattung mit der erforderlichen technischen Einrichtung.

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