Dortmunder Netz GmbH  |   Messstellen

Häufig gestellte Fragen ...

  • zu modernen Messeinrichtungen

  • 1. Warum werden moderne Messeinrichtungen eingeführt?
  • Auf Grundlage der Vorgaben des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) sind wir als Ihr grundzuständiger Messstellenbetreiber verpflichtet, alle Messstellen zukünftig entweder mit einer modernen Messeinrichtung oder einem intelligenten Zähler auszustatten. Das MsbG ist als Teil des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) am 2. September 2016 in Kraft getreten.
  • 2. Was ist eine moderne Messeinrichtung?
  • Bei der modernen Messeinrichtung handelt es sich um einen digitalen Stromzähler, der den aktuellen Energieverbrauch erfasst. Die Verbrauchswerte der vergangenen 24 Monate können zeitraumspezifisch – tages-, wochen-, monats- und jahresbezogene Verbrauchswerte – am Zählerdisplay eingesehen werden. Zur Anzeige der Werte ist die Eingabe eines PIN erforderlich. Für die Zusendung Ihrer persönlichen PIN für Ihre neue moderne Messeinrichtung schreiben Sie bitte nach dem Zählereinbau eine kurze E-Mail an stromzaehlung@do-netz.de.
    Hinweis: Der digitale Stromzähler versendet keine Zählerstände über eine Internetverbindung o.ä., er muss weiter manuell abgelesen werden.
    Weitere Informationen zu modernen Messeinrichtungen.
  • 3. Wie unterscheidet sich eine moderne Messeinrichtung von „klassischen“ Zählern?
  • In Deutschland sind größtenteils noch mechanische bzw. analoge Zähler, sogenannte Ferrariszähler, im Einsatz. Diese sind üblicherweise schwarz und verfügen über ein mechanisches Rollen-Zählwerk. Die modernen Messeinrichtungen hingegen sind digitale Zähler, die über ein entsprechend digitales Display verfügen und in der Regel grau oder weiß sind.
  • 4. Wie läuft der Zählerwechsel ab?
  • Die Kunden werden mindestens drei Monate im Vorfeld über den geplanten Zählerwechsel informiert. Mit einem entsprechenden zeitlichen Vorlauf meldet sich eines unserer Partnerunternehmen im Namen der Dortmunder Netz GmbH mit einem Terminvorschlag bei Ihnen. Sollte der vorgeschlagene Termin für Sie nicht passen, vereinbaren Sie einfach einen Alternativtermin mit uns. Der Wechsel wird in der Regel ca. 30 Minuten in Anspruch nehmen. Der Mitarbeiter wird sich ausweisen, dass er für die Dortmunder Netz GmbH tätig ist. Für die Dauer der Arbeiten ist eine Unterbrechung (von ca. 15 Minuten) der Energieversorgung notwendig. Wir bemühen uns, die Beeinträchtigungen für Sie als Kunden so gering wie möglich zu halten.
  • 5. Messen die modernen Messeinrichtungen meinen Stromverbrauch genau?
  • Die bei der Dortmunder Netz GmbH eingesetzten modernen Messeinrichtungen sind konform mit dem geltenden Eichrecht. Die Messgeräte messen sehr genau und unterschreiten die vorgeschriebenen Fehlergrenzen deutlich.
  • 6. Was ändert sich bei der Ablesung?
  • Bei der Ablesung ändert sich nichts. Der Zählerstand wird auch weiterhin einmal im Jahr durch uns als Ihr grundzuständiger Messstellenbetreiber oder durch Sie selbst manuell abgelesen und uns dann über unser Internetportal oder durch die Rücksendung der von uns zur Verfügung gestellten Selbstablesekarte gemeldet
  • 7. Was kostet der Zählerwechsel?
  • Der Zählerwechsel ist für den Kunden kostenlos. Allerdings wird ein anderer Messpreis für die moderne Messeinrichtung in Rechnung gestellt.
  • 8. Was kostet eine moderne Messeinrichtung?
  • Die aktuellen Preise für den Betrieb moderner Messsysteme können Sie jederzeit auf unserer Internetseite bei den jeweils gültigen Nutzungsentgelten Strom im Preisblatt 3 einsehen.
  • 9. Muss ich eine moderne Messeinrichtung akzeptieren oder kann ich weiterhin einen „klassischen“ günstigen Zähler erhalten?
  • Da der Einbau moderner Messeinrichtungen durch das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende vorgeschrieben ist, besteht keine Möglichkeit mehr, einen „klassischen“ Zähler zu erhalten.
  • 10. Können Verbrauchswerte in meinem Zähler gelöscht werden (z.B. bei Auszug)?
  • Bei einem Nutzerwechsel können die gespeicherten Verbrauchswerte im Zähler selbstverständlich durch Sie gelöscht werden. Das genaue Vorgehen ist ebenfalls in der Bedienungsanleitung erläutert.  Diese finden Sie hier.
  • 11. Ist mein moderner Zähler ein intelligentes Messsystem?
  • Nein, Ihre moderne Messeinrichtung wird nicht fernausgelesen. Sie verfügt über ein digitales Display zur Ablesung der aktuellen Verbrauchsdaten. Dagegen besteht ein intelligentes Messsystem neben dem digitalen Stromzähler aus einer Kommunikationseinheit, dem so genannten Smart Meter Gateway. Dieses Smart Meter Gateway ist eine Kommunikationseinheit für die Fernauslesung und stellt die Schnittstelle zum Stromnetz und zu Ihrem Messstellenbetreiber dar. Somit muss keine manuelle Ablesung mehr erfolgen.
  • zu intelligenten Messsystemen

  • 1. Warum werden intelligente Messsysteme eingeführt?
  • Auf Grundlage der Vorgaben des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) sind wir als Ihr grundzuständiger Messstellenbetreiber verpflichtet, intelligente Messsysteme einzubauen bei 

     

     • Stromverbrauchern größer 6.000 kWh pro Jahr
     • Stromerzeugern mit EEG- bzw. KWKG-Anlagen größer sieben kW installierter Leistung
     • Stromverbrauchern mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen, die nach § 14a EnWG ein reduziertes
       Netzentgelt in Anspruch nehmen.

     

    Das MsbG ist als Teil des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende (GDEW) am 2. September 2016 in Kraft getreten.

  • 2. Was ist ein intelligentes Messsystem?
  • Ein intelligentes Messsystem besteht aus einer modernen Messeinrichtung und einem Smart-Meter-Gateway.
    Als Smart-Meter-Gateway wird die Kommunikationseinheit zur Datenübertragung eines intelligenten Messsystems bezeichnet. Hier werden die Zugriffsrechte verwaltet, Messwerte verarbeitet und gesichert übertragen. Die Zugriffrechte sind durch die strengen Vorgaben des Gesetzgebers sowie durch die technischen Regeln des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik geregelt.
  • 3. Ab wann werden intelligente Messsysteme eingebaut?
  • Derzeit sind noch keine zertifizierten Smart-Meter-Gateways am Markt verfügbar. Wann die Geräte ihre Marktreife erreichen bzw. in ausreichenden Stückzahlen vorhanden sein werden, ist bisher nicht absehbar.
  • 4. Was ändert sich bei der Ablesung?
  • Das Smart-Meter-Gateway kommuniziert ausschließlich mit autorisierten Marktteilnehmern. Der Versand von Messwerten erfolgt direkt und automatisch; die manuelle Ablesung und das Schätzen von Zählerständen sind zukünftig überflüssig.
  • 5. Wie wird der Schutz meiner Daten gewährleistet?
  • Der Zugriff auf das Gateway und die Daten sind durch die strengen Vorgaben des Gesetzgebers sowie durch die technischen Regeln des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik geregelt.
    Zertifizierte Gateways tragen ein Siegel des BSI und erfüllen die Vorgaben des BSI-Schutzprofils BSI-CC-PP-0073 für Smart-Meter-Gateways, die Vorgaben der BSI TR-03109 und die Anforderungen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt PTB-A 50.8.
    Die Dortmunder Netz GmbH als grundzuständiger Messstellenbetreiber wird selbstverständlich uneingeschränkt zertifizierte Geräte verbauen.
  • 6. Was kostet der Einbau eines intelligenten Messsystems?
  • Der Einbau eines intelligenten Messsystems ist für den Kunden kostenlos. Allerdings wird ein anderer Preis für den Betrieb des intelligenten Messsystems in Rechnung gestellt.
  • 7. Was kostet ein intelligentes Messsystem?
  • Die aktuellen Preise für den Betrieb intelligenter Messsysteme können Sie jederzeit auf unserer Internetseite bei den jeweils gültigen Nutzungsentgelten Strom im Preisblatt 2 einsehen.
  • 8. Muss ich ein intelligentes Messsystem akzeptieren?
  • Da der Einbau intelligenter Messsysteme durch das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende vorgeschrieben ist, besteht keine Möglichkeit mehr, einen „klassischen“ analogen Zähler zu erhalten.
  • zu einem veränderten Energie- und Wasserverbrauch

  • 1. Haben Sie Ihre Abrechnung geprüft? Ist Ihr Zählerstand geschätzt worden?
  • Liegt der Dortmunder Netz GmbH als Ihrem Messstellenbetreiber zum Abrechnungsdatum kein aktueller bzw. abgelesener Zählerstand vor, kann dieser anhand Ihres bisherigen Verbrauchs geschätzt werden. Dieser Zählerstand wird zur Erstellung der Jahresrechnung verwendet.
    Überprüfen Sie Ihre Rechnung dahingehend. Ggf. ist der Zählerstand Ihrer letzten oder aktuellen Rechnung geschätzt worden. Um den Vorgang zu klären, reichen Sie bitte einen aktuellen Zählerstand bei uns ein. Diesen können Sie bequem unter www.do-netz.de/Ableseformular online eingeben.
  • 2. Haben Sie Ihre Abrechnung geprüft? Ist Ihr Zählerstand Ihrer Meinung nach falsch abgelesen worden?
  • Stellen Sie sicher, dass der abgelesene / eingereichte Zählerstand tatsächlich stimmt. Eventuell hat sich ein Zahlendreher ergeben oder es wurde eine Nachkommastelle mit abgelesen.
    Um den Vorgang zu klären, reichen Sie bitte einen aktuellen Zählerstand, gerne mit Foto ein. Diesen senden Sie bitte per Mail an:
    zaehlerablesung@do-netz.de.
  • 3. Haben Sie Ihren Zählerstand mehrfach abgelesen und überprüft?
  • Um etwaige Verbrauchsspitzen bzw. den Permanentverbrauch zu visualisieren, empfehlen wir, dass Sie den Zählerstand regelmäßig notieren. Schreiben Sie den aktuellen Zählerstand über einen Zeitraum von drei bis vier Monaten zweimal täglich immer zur selben Zeit auf. So können Abweichungen schnell erkannt werden.
  • 4. Hat sich die Personenanzahl in der Verbrauchsstelle geändert?
  • Durch eine erhöhte Personenanzahl (längerfristiger Besuch, Familienzuwachs etc.) während der Abrechnungsperiode kommt es zu einem erhöhten Energieverbrauch.
    Dies gilt insbesondere für den Wasserverbrauch bei Mehrfamilienhäusern.
  • 5. Hat sich das Verbrauchsverhalten einzelner Personen geändert?
  • Durch verändertes Verbrauchsverhalten einzelner Personen kann es zu einem erhöhten Energieverbrauch kommen. Dies kann bspw. durch vermehrte Nutzung von Unterhaltungselektronik verursacht werden.
  • zu einem veränderten Gasverbrauch

  • 1. Hatten Sie eine Thermenwartung?
  • Eine Thermenwartung sollte jährlich durchgeführt werden. Durch eine falsch eingestellte Heizungsreglung bzw. durch mangelnde Wartung bei raumluftabhängigen Geräten kann es zu einem höheren Gasverbrauch kommen.
  • 2. Haben Sie Ihr Lüftungsverhalten geändert?
  • Lassen Sie Ihre Fenster nicht gekippt. Lüften Sie mehrmals am Tag, beispielsweise für fünf Minuten – das sog. Stoßlüften. So verliert die Wohnung nicht zu viel an Wärme.
  • 3. Höherer Gasverbrauch durch Wettereinfluss?
  • Auch das Wetter beeinflusst Ihren Gasverbrauch. Durch eine niedrigere Außentemperatur ist die zu überbrückende Temperaturdifferenz höher, obwohl das Heizverhalten unverändert zu den anderen Jahren ist.
  • zu einem veränderten Wasserverbrauch

  • 1. Bewegt sich das kleinste Rädchen, obwohl alle Zapfstellen geschlossen sind?
  • Falls sich das kleine Rädchen am Zähler bewegt, obwohl bewusst kein Wasser gezapft wird, liegt ein verdeckter Verbrauch innerhalb der Kundenanlage vor. Dieser kann zum Beispiel durch eine defekte, durchlaufende Toilettenspülung oder durch eine Leckage in erdverlegten Leitungen bzw. Wasserzählerschächten entstehen. Defekte Sicherheitsventile in der Warmwasserbereitung können ebenfalls zu einem höheren Wasserverbrauch führen.
  • 2. Gab es in der letzten Abrechnungsperiode einen Wasserschaden/ -rohrbruch?
  • Hatten Sie in der letzten Abrechnungsperiode evtl. einen Wasserschaden oder Wasserrohrbruch? Dieser stellt eine einmalige, außergewöhnliche Belastung dar.
  • 3. Gab es Änderung bei der Wasserinstallation?
  • Die Installation neuer Zapfstellen, anderer Toilettenspülungen oder ggf. Duschköpfe kann zu einem anderen Verbrauch führen. Auch das Befüllen eines Swimmingpools oder Gartenteichs kann dazu beitragen.
  • 4. Gab es eine einmalige, außergewöhnliche Wasserentnahme?
  • Wenn während der Abrechnungsperiode eine einmalige, außergewöhnliche Wasserentnahme durch bspw. Befüllung eines Swimmingpools oder Gartenteiches erfolgt ist, kann dies auch zu einem anderen Verbrauch führen.
  • zu einem veränderten Stromverbrauch

  • 1. Haben Sie Ihren Zähler überprüft?
  • Als Anschlussnehmer / -nutzer können Sie diesen einfachen Test durchführen, um Ihren Zähler zu überprüfen:
    Schalten Sie alle Sicherungen in Ihrem Haushalt aus und kontrollieren Sie Ihren Zähler:

     

     • Misst der Stromzähler weiter, liegt ggf. ein Defekt in der Anlage vor. Wenden Sie sich bitte an
       Ihren Elektroinstallateur. 

     • Misst der Stromzähler keinen Verbrauch, empfehlen wir die Überprüfung einzelner Geräte mit
       einem Energiemessgerät.

  • 2. Haben Sie die Zählerzuordnung überprüft, wenn dieser nicht in der Wohnung hängt?
  • Haben Sie den Verdacht, dass eine falsche Zählerzuordnung die Ursache des veränderten Verbrauchs ist? Dann kontaktieren Sie bitte den Hauseigentümer bzw. die Hausverwaltung und bitten um Überprüfung durch einen Elektroinstallateur.

  • 3. Haben Sie Ihre Anlage von einem Elektroinstallateur überprüfen lassen?
  • Durch eine fehlerhafte Elektroinstallation kann es zu einem höheren Stromverbrauch kommen.

     

     • In sehr seltenen Fällen können sogenannte Fehlerströme fließen, die nicht von einem
       Stromverbraucher verursacht werden und keine Sicherung auslösen. 

     • In Mehrfamilienhäusern kann es beispielsweise bei der Verlegung von Elektroleitungen zu
       Verwechselungen kommen. Ggf. sind die Stromkreise falsch zugeordnet. Siehe auch Frage 2.

  • 4. Wie alt sind Ihre Elektrogeräte? Liegt evtl. ein Defekt vor?
  • Durch ältere Elektrogeräte wie Kühlschränke, Fernseher, Waschmaschinen und ähnliche kann es zu einem höheren Stromverbrauch kommen.
    Neuere Geräte verbrauchen i.d.R. weniger Strom.
    Auftretende Beschädigungen, wie bspw. ein defektes Kühlschrankthermostat sorgen dafür, dass Elektrogeräte dauerhaft mehr Energie benötigen.
  • 5. Haben Sie vereiste Kühl- bzw. Gefrierschränke?
  • Tauen Sie Ihren Kühl- bzw. Gefrierschrank regelmäßig ab. Vereiste Kühl- und Gefrierschränke benötigen mehr Leistung, um die gewünschte Temperatur zu erreichen bzw. zu halten.

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