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Umspannanlage Kirchhörde / Hombruch

Sichere Stromversorgung für den Stadtbezirk Hombruch:

Standortsuche für Neubau oder Erneuerung einer Umspannanlage in Kirchhörde / Hombruch

Rund 40.000 Bürger*innen im Stadtbezirk Dortmund-Hombruch werden derzeit von der bestehenden Umspannanlage am Batheyweg zuverlässig mit Strom versorgt. Diese Anlage hat aufgrund ihres Alters jedoch erheblichen Erneuerungsbedarf. Um eine langfristige und zukunftssichere Versorgung der Bürger*innen mit Strom zu gewährleisten, muss die Leistung der bestehenden Anlage daher dringend erhöht werden. Aus diesem Grund sucht die Dortmunder Netz GmbH (DONETZ) derzeit nach geeigneten Lösungen, um das Netz im Stadtbezirk Hombruch fit für die Energiewende zu machen.

Warum muss die bestehenden Leistung erhöht werden?

Rund 40.000 Bürger*innen im Stadtbezirk Hombruch werden aktuell über die bestehende Umspannanlage am Batheyweg versorgt. Diese wird jedoch den zukünftig erwarteten, steigenden Stromverbrauch nicht abdecken können. Dass der Stromverbrauch in Zukunft steigen und nicht sinken wird, belegen verschiedene Studien. Eine davon ist die dena-Leitstudie „Integrierte Energiewende“ der Bundesregierung. Diese Studie kommt zu dem Fazit, dass der Bedarf an gesicherter elektrischer Leistung bis zum Jahr 2050 um 90 % gegenüber dem Jahr 2015 steigen wird. Diese Entwicklung ist dabei auf die zunehmende Elektrifizierung der Sektoren Gebäude und Verkehr zurückzuführen. Auch das Fraunhofer-Institut prognostiziert, dass sich der Stromverbrauch in Deutschland bei Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 verdoppeln bis verdreifachen wird.

Warum wird ein steigender Strombedarf erwartet?

Die zukünftige Steigerung des Strombedarfs ist wesentlich auf das zu erwartende Nutzerverhalten zurückzuführen. Zwar werden elektrische Geräte stets effizienter, jedoch steigt die bloße Anzahl an technischen Geräten in Haushalten: Exemplarisch kann man hier den zu erwartenden Einsatz von Wärmepumpen bei der Modernisierung von bestehenden Heizungsanlagen oder das Laden von Elektrofahrzeugen nennen. Neben anderen Bausteinen handelt es sich hierbei um wichtige Elemente zur Umsetzung der Energie- und Verkehrswende, die wir in Dortmund aktiv vorantreiben möchten. Nur mit einer entsprechenden Leistungsbereitstellung modernster Energienetze können wir die gesetzten Ziele ohne Komfortverluste für die Bürger*innen erreichen.

Welche Lösungen betrachtet DONETZ?

Derzeit befinden sich verschiedene Möglichkeiten und Standorte in der Prüfung. Alle möglichen Standorte werden transparent auf Grundlage zuvor festgelegter und gewichteter Kriterien bewertet. Dabei spielen neben technischen Gegebenheiten auch gesellschaftliche Interessen und der Umweltschutz eine Rolle.

Ist die Planung abgeschlossen?

Nein, wir befinden uns nach wie vor im Prüfverfahren und die Planungen sind noch nicht abgeschlossen. Dementsprechend wurden auch noch keine weiteren offiziellen Schritte in die Wege geleitet.

Wie sieht das weitere Vorgehen aus?

Über das Vorgehen und die möglichen Standorte haben wir die Verwaltung der Stadt Dortmund sowie die politischen Gremien Anfang 2021 informiert. Mit der Verwaltung der Stadt Dortmund und politischen Vertreter*innen wurde festgelegt, die transparente Bewertung aller in Frage kommenden Standorte und Lösungen gemeinsam zu diskutieren. Dazu müssen zunächst alle potenziellen Lösungen bewertet werden. Dieser Prozess dauert aktuell noch an. Wir werden die Ergebnisse unserer Prüfungen in den politischen Gremien vorstellen und auch allen Interessierten zugänglich machen. Derzeit gehen wir davon aus, die Ergebnisse im Juni 2021 präsentieren zu können.

Werden mit den derzeit stattfinden Tiefbauarbeiten zwischen der Umspannanlage am Batheyweg und dem DSW21-Betriebshof in Brünninghausen schon Fakten geschaffen?

Nein, die derzeitige Baumaßnahme erfolgt unabhängig von der Suche nach einem Standort für eine neue Umspannanlage im Stadtbezirk Hombruch und es werden dadurch keinesfalls Fakten geschaffen. Der Neubau einer Umspannanlage oder auch die Erweiterung einer bestehenden Anlage bedarf eines mehrjährigen Planungs- und Umsetzungszeitraums. Da die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) jedoch für die erste Ausbaustufe ihrer Elektroflotte schon in diesem Jahr mehr Leistung benötigen, verlegen wir aktuell eine neue 10kV-Leitung von der bestehenden Umspannanlage am Batheyweg zum DSW21-Betriebshof Brünninghausen.

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