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c. Andere Anlagen (z.B. BHKW)

Bei Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 7 kWp bis höchstens 25 kWp, die vor der BSI-Markterklärung  dieses Anwendungsfalls in Betrieb genommen werden, müssen Sie als Anlagenbetreiber uns nach dem Einbau eines intelligenten Messsystems (iMSys) ermöglichen, die Ist-Einspeisung Ihrer Anlage über ein Smart-Meter-Gateway abzurufen. 

Unabhängig davon benötigen wir von Ihnen:

 

  •  bei BHKWs nach dem KWKG: Eingangsbestätigung der Anzeige bzw. Zulassungsbescheid des BAFA

Betreiber von KWK-Anlagen erhalten nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) zeitlich befristete Zuschlagszahlungen. Voraussetzung für diese Förderung ist die Zulassung der Anlage durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Nähere Information zu diesem Thema und alle Anträge finden Sie unter der Internet-Seite: www.bafa.de
Nach Bearbeitung durch das BAFA erhalten Sie je nach Art des BHKWs eine Eingangsbestätigung der Anzeige oder einen Zulassungsbescheid.

Senden Sie uns diese Unterlage zeitnah in Kopie zu. Ohne die Kopie darf keine Auszahlung der KWK-Zuschläge erfolgen.

Nur wenn die Anzeige beziehungsweise der Antrag bis zum 31. Dezember des auf die Inbetriebnahme folgenden Jahres beim BAFA eingeht, besteht ein Anspruch auf die vollumfängliche Förderung. Bei späterer Antragstellung wird der Vergütungsanspruch gekürzt.

Bitte beachten Sie: Bei Ihrer KWK-Anlage, die keine EEG-Anlage ist, kann es sein, dass mehr als 10.000 kWh Strom erzeugt und zur Eigenversorgung genutzt werden und somit die Freigrenze für die Zahlung der EEG-Umlage überschritten wird. D.h. hier gilt weiterin die 10 kW und 10 MWh-Grenze für 20 Kalenderjahre zzgl. des Inbetriebnahme-Jahres nach § 61a Nummer 4 EEG 2021. f. Daher benötigen wir für die Ermittlung der EEG-Umlage zusätzliche Daten von Ihnen, die Sie uns bitte mit folgendem Formular zusenden.

Fragebogen zur EEG-Umlage bei Neuanlagen

Beliefern Sie aus Ihrer Anlage Dritte, ist für diese Liefermengen die volle EEG-Umlage zu zahlen und die entsprechenden Liefermengen sind mittels eines mess- und eichrechtskonformen Messkonzepts von den Eigenversorgungsmengen abzugrenzen.  Hierbei ist zwingend der Leitfaden der Bundesnetzagentur zum Messen und Schätzen bei EEG-Umlagepflichten zu beachten.

 

  • bei BHKWs nach dem EEG: EEG-Gutachten und ggf. Nachweis aus dem Biogasregister

Für EEG-Anlagen, die mit Biomasse, Biogas oder Biomethan betrieben werden, muss jährlich fristgerecht bis zum 28.02. eine sog. Konformitätserklärung eingereicht werden. Zugleich müssen bestimmte Förder- und Bonusvoraussetzungen jährlich wiederkehrend durch das Gutachten eines Umweltgutachters nachgewiesen werden. Die Betreiber von Biomethan-BHKW müssen zudem einen Auszug aus dem Biogasregister vorlegen, mit dem sie Herkunft und Beschaffenheit des bilanziell bezogenen Biomethans nachweisen.

Bei Anlagen größer 1 KW kann es sein dass mehr als 10.000 kWh Strom erzeugt werden und somit die Freigrenze für die Zahlung der EEG-Umlage überschritten wird. Daher benötigen wir für die Ermittlung der EEG-Umlage zusätzliche Daten von Ihnen, die Sie uns bitte mit folgendem Formular mitteilen.

Fragebogen zur EEG-Umlage bei Neuanlagen

Beliefern Sie aus Ihrer EEG-Anlage Dritte, ist für diese Liefermengen immer die volle EEG-Umlage zu zahlen und die entsprechenden Liefermengen sind mittels eines mess- und eichrechtskonformen Messkonzepts von den Eigenversorgungsmengen abzugrenzen.

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