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b. Photovoltaik-Anlagen über 25 kWp

Bei Photovoltaikanlagen größer als 25 kWp muss zur Ermittlung des selbstverbrauchten Stroms für die EEG-Umlage ein Erzeugungszähler eingebaut werden. Dieser wird, wie der Zweienergierichtungszähler auch, von Ihrem Elektroinstallateur eingebaut.

Zusätzlich benötigen wir von Ihnen:

Bei Photovoltaikanlagen größer 23 kWp kann es sein, dass mehr als 30.000 Kilowattstunden Strom erzeugt und zur Eigenversorgung genutzt werden und somit die Freigrenze für die Zahlung der EEG-Umlage überschritten wird.  Dann benötigen wir für die Ermittlung der EEG-Umlage zusätzliche Daten von Ihnen, die Sie bitte in folgendes Formular eintragen:

Beliefern Sie aus Ihrer Anlage Dritte, ist für diese Liefermengen die volle EEG-Umlage zu zahlen und die entsprechenden Liefermengen sind mittels eines mess- und eichrechtskonformen Messkonzepts von den Eigenversorgungsmengen abzugrenzen.  Hierbei ist zwingend der Leitfaden der Bundesnetzagentur zum Messen und Schätzen bei EEG-Umlagepflichten zu beachten.

Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass Sie für Ihren eingespeisten Strom von uns die Einspeisevergütung erhalten möchten. Weitere Informationen zu anderen Veräußerungsformen finden Sie hier

Laut Erneuerbare Energien Gesetz müssen alle Einspeiseanlagen verschiedene technische Vorgaben erfüllen. Maßgeblich für die Ermittlung der jeweils geltenden Pflichten zur Fernsteuerung und zur Abrufung der Ist-Einspeisung der Anlagen (ggf. über ein Smart-Meter-Gateway) ist nach dem EEG 2021 die installierte Leistung der Photovoltaikanlage und das Datum der Bekanntgabe des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), wonach die technische Möglichkeit für die Ausstattung mit einem intelligenten Messsystem nach dem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) für die entsprechende Einbaugruppe besteht (sogenannte BSI-Markterklärung) bzw. das Datum des Einbaus eines für diesen Anwendungsfall zugelassenen intelligenten Messsystems (iMSys).

Bei Photovoltaikanlagen von mehr als 25 kWp, die nach der BSI-Markterklärung in Betrieb genommen werden, müssen Sie als Anlagenbetreiber uns ermöglichen, die Ist-Einspeisung Ihrer Anlage über ein Smart-Meter-Gateway abzurufen und die Einspeiseleistung Ihrer Anlage stufenweise oder, sobald die technische Möglichkeit besteht, stufenlos fernzusteuern.

Bei Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 25 kWp, die vor der BSI-Markterklärung in Betrieb genommen werden, müssen Sie als Anlagenbetreiber uns nach dem Einbau eines iMSys ermöglichen, die Ist-Einspeisung Ihrer Anlage über ein Smart-Meter-Gateway abzurufen und die Einspeiseleistung Ihrer Anlage stufenweise oder, sobald die technische Möglichkeit besteht, stufenlos fernzusteuern.

Bei Anlagen, die hinter einem Netzanschluss betrieben werden, hinter dem auch mindestens eine steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG betrieben wird, gelten unterschiedliche technische Vorgaben. Bei diesen Anlagen (egal von welcher Größe), die nach der BSI-Markterklärung in Betrieb genommen werden, müssen Sie als Anlagenbetreiber uns ermöglichen, die Ist-Einspeisung Ihrer Anlage über ein Smart-Meter-Gateway abzurufen und die Einspeiseleistung Ihrer Anlage stufenweise oder, sobald die technische Möglichkeit besteht, stufenlos fernzusteuern. 

Nähere Informationen und alle Formulare zu dem Thema Einspeisemanagement finden Sie hier: Einspeisemanagement

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