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a. Photovoltaik-Anlagen bis 25 kWp

Bei Photovoltaikanlagen bis 25 kWp gehen wir grundsätzlich davon aus, dass Sie von uns eine Einspeisevergütung für den eingespeisten Strom erhalten möchten. Weitere Informationen zu anderen Veräußerungsformen finden Sie hier

Laut Erneuerbare Energien Gesetz müssen grundsätzlich alle Einspeiseanlagen verschiedene technische Vorgaben erfüllen. Maßgeblich für die Ermittlung der jeweils geltenden Pflichten zur Fernsteuerung und zur Abrufung der Ist-Einspeisung der Anlagen (ggf. über ein Smart-Meter-Gateway) ist nach dem EEG 2021 die installierte Leistung der Photovoltaikanlage und das Datum der Bekanntgabe des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), wonach die technische Möglichkeit für die Ausstattung mit einem intelligenten Messsystem nach dem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) für die entsprechende Einbaugruppe besteht (sogenannte BSI-Markterklärung) bzw. das Datum des Einbaus eines intelligenten Messsystems (iMSys).

Bei Photovoltaikanlagen bis 25 kWp, die vor der BSI-Markterklärung in Betrieb genommen werden, können Sie als Anlagenbetreiber entscheiden, ob die Wirkleistung Ihrer Anlage im Wechselrichter dauerhaft auf 70% der installierten Leistung begrenzt wird, oder ob wir als Netzbetreiber bei Bedarf die Leistung Ihrer Anlage durch ein Funkrundsteuergerät reduzieren können. Bei Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 7 kWp bis höchstens 25 kWp, die vor der BSI-Markterklärung in Betrieb genommen werden, müssen Sie als Anlagenbetreiber uns nach dem Einbau eines iMSys ermöglichen, die Ist-Einspeisung Ihrer Anlage über ein Smart-Meter-Gateway abzurufen.

Nähere Informationen und alle Formulare zu dem Thema Einspeisemanagement finden Sie hier: Einspeisemanagement

Bei Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 7 kWp bis höchstens 25 kWp, die nach der BSI-Markterklärung in Betrieb genommen werden, müssen Sie als Anlagenbetreiber es uns ermöglichen, die Ist-Einspeisung Ihrer Anlage über ein Smart-Meter-Gateway abzurufen.

Bei Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 7 kWp bleibt es auch nach der BSI-Markterklärung dabei, dass Sie zwischen einer dauerhaften Reduzierung der Wirkleistung auf 70 % und der Installation eines Funkrundsteuergeräts entscheiden dürfen.

Für Anlagen, die hinter einem Netzanschluss betrieben werden, hinter dem auch mindestens eine steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG betrieben wird, gilt aber unabhängig von der installierten Leistung eine Ausnahme: Werden diese nach der BSI-Markterklärung in Betrieb genommen, müssen Sie als Anlagenbetreiber uns ermöglichen, die Ist-Einspeisung Ihrer Anlage über ein Smart-Meter-Gateway abzurufen und die Einspeiseleistung Ihrer Anlage stufenweise oder, sobald die technische Möglichkeit besteht, stufenlos fernzusteuern.

Bei Anlagen größer 23 kWp kann es sein, dass mehr als 30.000 Kilowattstunden Strom erzeugt und zur Eigenversorgung genutzt werden und somit die Freigrenze für die Zahlung der EEG-Umlage überschritten wird. Daher benötigen wir für die Ermittlung der EEG-Umlage zusätzliche Daten von Ihnen. Dafür senden Sie uns bitte folgendes Formular ausgefüllt zu.

Bei Anlagen größer 23 kWpFragebogen zur EEG-Umlage Neuanlagen (PDF)

Beliefern Sie aus Ihrer Anlage Dritte, ist für diese Liefermengen die volle EEG-Umlage zu zahlen und die entsprechenden Liefermengen sind mittels eines mess- und eichrechtskonformen Messkonzepts von den Eigenversorgungsmengen abzugrenzen.  Hierbei ist zwingend der Leitfaden der Bundesnetzagentur zum Messen und Schätzen bei EEG-Umlagepflichten zu beachten.

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